İstanbul – Tag 1.

lange habe ich überlegt, welche stadt ich mir als nächstes anschauen sollte. an erster stelle stand immer „İstanbul“! nun ja, und doch irgendwie nicht. denn wenn man sich alleine in eine stadt mit ca. 13 millionen einwohnern „wagt“, kann einem so gut wie alles passieren. eines vorweg: ich habe meine entscheidung nicht bereut! İstanbul ist wohl die faszinierendste und großartigste stadt, die man sich nur vorstellen kann. ich war begeistert! und ich bin es immer noch. fünf tage war ich dort und worte genügen nicht, um diese stadt zu beschreiben. deshalb hatte ich ja auch die kamera dabei. es wird hier viele bilder zu sehen geben! sehr viele! denn es gibt einfach an jeder ecke etwas neues zu entdecken! man weiß eigentlich gar nicht mehr, wo man als erstes hinschauen soll! geschweige denn, was man als erstes fotografieren soll! manchen mögen meine einträge zu umfangreich sein. aber auch wenn sich einige eindrücke wiederholen, so bin ich der meinung, nur mit der masse an bildern kann man die faszination des ganzen aufzeigen. außerdem möchte ich MICH selbst an alles erinnern. diese website ist schließlich auch so etwas, wie mein tagebuch. hier also mein erster tag in İstanbul! die stadt mit den vielen namen und die stadt mit millionen von gesichtern. man möchte sie am liebsten alle fotografieren, bei einigen ist es mir gelungen …

flughafen nürnberg. kurz vor mitternacht. mein flieger ging um 1.45 uhr. nicht gerade die „günstigste“ zeit. vor allem konnte ich vorher nicht mehr schlafen, so war ich letztendlich ganz schön lange auf den beinen. aber dazu später … wenn ich dieses bild sehe, muss ich gerade ein wenig schmunzeln. diese leere, diese stille … so etwas würde ich die nächsten tage lange nicht mehr erblicken!

ein schnelles iPhone-bild. der mann links war immer wieder eingeschlafen. irgendwann schnarchte er laut. ich musste schmunzeln. war aber ja auch spät nachts! :)

ich fragte nach einem sitz beim notausstieg, welcher auch frei war … und somit hatte ich …

… viel platz! :)

erstmal nüsschen!

danach das „nachtmahl“ … eigentlich ganz lecker!

schon der erste blick über istanbul lässt erahnen, wie riesig diese stadt doch ist!

angekommen! die wege sind hier ein klein wenig weiter als auf dem schnuckligen nürnberger flughafen.

und bis man endlich bei der gepäckausgabe angekommen ist, dauert es auch nicht mehr lange, bis man seinen koffer hat. bei meiner ankunft in nürnberg wäre ich übrigens fast wahnsinnig geworden. ich musste tatsächlich eine halbe stunde auf mein gepäck warten. unmöglich!

bei der gebuchten reise war ein transfer vom flughafen zum hotel inbegriffen. was wirklich eine äußerst entspannte angelegenheit war!
die ersten eindrücke der stadt waren – wie soll ich sagen? – interessant! man fühlte sich eher in deutschland. wir fuhren an einem saturn vorbei, media markt, deichmann und sogar BAUHAUS gab es hier. schon verrückt! :)

um 6 uhr war ich dann also im hotel. natürlich war kein zimmer frei und ich musste warten! der nette mann an der rezeption, den ich mit meiner frühen ankuft aus seinen träumen geholt hatte, meinte, ich solle doch in der lobby warten. wie lange? fünf stunden etwa? nein danke! dann lieber raus …

was mir als erstes auffiel: wie sauber die stadt doch ist. gut, am abend kann man das nicht mehr behaupten, dann stolpert man fast über den ganzen müll, aber am nächsten tag ist alles wieder aufgeräumt. respekt! muss man schon sagen! hier gleich mal ein lastwagen mit unendlich vielen waren. ich weiss immer noch nicht, was die mit all dem zeug eigentlich machen! hier wurde jedenfalls gerade fleißig abgeladen.

schön! die erste moschee gleich in der nähe.

so lief ich einfach mal los. irgendwo hin! erstmal die straße hoch … meinen weg kreuzten busse. die ersten menschen, die zur arbeit fahren?

haha. windows! :)

es gibt überall streunende hunde. aber alle sind lieb und zutraulich, doch alle haben sie diesen unendlich traurigen blick in den augen. :(
diesem hier war es wohl nicht so geheuer, dass ich auf ihn zulief.

die ersten läden öffnen …

ich lief weiter nach unten …

… und sah überall die fleißigen „straßenfeger“. im gegensatz zu so vielen menschen in istanbul, sah man diese auch wirklich was arbeiten. andere saßen den ganzen langen tag eigentlich nur vor ihren komischen läden.

tja. und dann dachte ich mir: hm – irgendwie sieht die gegend jetzt auf einmal nicht mehr so gemütlich aus … ich möchte nicht von „angst“ sprechen, aber wohl war mir hier, im dunkeln, irgendwie dann doch nicht …

ich habe leider keine ahnung mehr, in welchem viertel ich gelandet war, aber es sah nicht wirklich „einladend“ aus.

eine bahnunterführung, durch die man schon fast gebückt laufen musste. seltsam.

eigentlich möchte ich derart arme menschen nicht fotografieren. aber es gehört einfach zu İstanbul dazu. es sind so viele extreme auf einen haufen. man ist in einer großen einkaufsstraße, biegt einmal ab und landet in einer gegend mit völliger armut. bei ihm hier frage ich mich immer noch, ob er sich irgendwie „getarnt“ hat, um nicht aufzufallen?
hinter mir hockten übrigens ein paar jugendliche neben der straße und riefen mir irgendwas hinterher. oh nein! richtig „wohl“ war mir hier nicht wirklich!

aber es wurde langsam hell und man sah sogar ein paar frauen. allerdings waren diese, für längere zeit, die einzigen.

essen wird vorbereitet …

überall männer. wohl auf dem weg zur arbeit … oder von der arbeit nach hause.

und dann lief ER mir regelrecht in den weg! ich solle doch ein foto von ihm machen! er fragte mich, in einem mix aus türkisch, deutsch und englisch, wohin ich denn wolle. ich sagte: keine ahnung! die gegend anschauen, runter zur galata-brücke … wo ich denn lang müsse? er wollte mir den weg zeigen, mich begleiten. es wäre auch sein weg zum hotel. ich fragte: „hotel?“ – ja, er habe hier keine wohnung, zu teuer! er hatte nachtschicht, scheinbar fleisch für döner aufspießen. das geld, welches er damit verdiente, ginge sofort nach hause zu seiner familie. mit seiner arbeit ernährte er also seine mutter (sein vater war leider gerade gestorben) und vier brüder …

ich weiß nicht warum, aber ich ging mit … und er zeigte mir wirklich ein paar fleckchen, die man fotografieren kann. ich glaube ich muss nicht sagen, dass ich die ganze zeit über dennoch ein mulmiges gefühl hatte. schließlich trug ich ja auch noch meine leica schön offen spazieren. aber ich glaube, das teil wird von den meisten nicht wirklich als „wertvoll“ angesehen. ich denke, eine spiegelreflex für 300 euro wird einem schneller geklaut!

der „valens-aquädukt“ …

… ich kam später nochmal hier vorbei, aber diesen anblick bei sonnenaufgang, hatte ich dann doch nur dank „kemal“, so hieß er übrigens.

langsam verschwand meine „angst“ ein wenig … und dann waren wir irgendwann doch, wie versprochen, am „wasser“ …

… und hier waren sie: die „berühmten“ angler. allerdings nicht die auf der „galata-brücke“, sondern die auf der „atatürk-brücke“, wie ich später im stadtplan nachschaute. nicht wirklich das, was ich wollte, aber egal. die anderen konnte schließlich jeder fotografieren! ob man als „normaler“ tourist diese brücke besucht, vermutlich wenn dann nur zufällig!

er führte mich immer weiter … langsam hatte ich aber keine lust mehr … er sagte: nur noch ein stück …

… das „stück“ war weit!

aber am ende hatte man dann doch einen wirklich schönen blick auf istanbul. dennoch wollte ich zurück! er bat mich noch um ein bild, welches ich ihm doch schicken soll. ich fragte, ob er denn eine e-mail adresse hätte? computer? damit kenne er sich nicht aus. ich solle es mit der post schicken. aber nach hause zu seinem bruder. er schrieb mir noch die adresse und den namen auf: „ali ötztürk“. heissen eigentlich viele türken so? mittlerweile der zweite, den ich kenne, mit genau diesem namen! irgendwie seltsam! ich verabschiedete mich und gab ihm ein paar lira. letztendlich war er ja dann doch ein wirklich netter typ und vielleicht hatte ich mit meiner angst einfach unrecht.

auch dieses schöne bild habe ich ihm zu verdanken! die frau saß hier und las ein buch in der morgensonne. tolle szene!

ich begab mich auf den rückweg. mittlerweile war ich bestimmt schon über fünf kilometer gelaufen … wenn nicht noch mehr!

hip-shot! machte ich übrigens häufig! nicht unbedingt, weil ich mich unwohl fühlte, offensichtlich etwas oder jemand zu fotografieren, sondern weil es manchmal einfach schneller ging! und weil ich mich am ende des tages immer freute, wenn gerade aus dieser „perspektive“ gute bilder entstanden!

katzenkinder. übrigens sieht man fast an jeder ecke katzen in istanbul. und wie ich mittlerweile gelesen habe, werden sie auch von vielen gefüttert und versorgt. scheinbar hatte mohammed eine sympathie für katzen und das aus verschiedenen gründen. wen es interessiert, sollte mal im internet recherchieren, ich will jetzt nicht weiter darauf eingehen.

jedenfalls geht es den tieren nicht wirklich so schlecht, wie man erstmal annimmt. was einen dann wieder ein wenig beruhigt.

ich lief also über die brücke wieder zurück …

hier hatte wohl einer, die auf dem boot erhältlichen getränke, nicht wirklich vertragen!

so langsam erwachte die stadt zu leben.

farben.

kategorie „lieblingsbild“.

Çay – tee! immer tee! immer und immer wieder tee. diesen anblick hatte ich, die nächsten tage, so gut wie überall.

geht!

irgendjemand fährt oder schleppt auch immer „irgendwas“ durch die gegend.

… oder telefoniert!

ich war am „gewürzbasar“ angelangt.

der überdachte teil des gewürzbasars. verrückt, wie viele verschiedene gerüche man hier in die nase bekommt …

die tauben vor der „neuen moschee“. in meinem reiseführer stand, dass die menschen daran glauben, es würde ihr schicksal positiv beeinflussen, wenn sie die tauben füttern. deshalb hier auch die stände, an denen futter verkauft wird. während in anderen städten tauben eher als plage angesehen werde, gelten die tiere hier also als eine art glücksbringer!

mein erster sesamkringel. und freie bänke! derartigen luxus hat man wohl nur um diese uhrzeit.

tee.

ein schuhputzer! mehr dazu später! :)

dann war ich dann doch endlich auf der berühmten „galata-brücke“! obwohl scheinbar eine der meistfotografierten stellen von istanbul, fand ich die brücke und vor allem die gegend drumherum eigentlich am schönsten! irgendwie zieht einen dieser ort immer wieder magisch an. das ganze hat so unbeschreiblich viel charme.

im hintergrund übrigens die brücke von heute morgen. vielleicht werden jetzt schon mal ein wenig die entfernungen deutlich, die ich ständig gelaufen bin.

welch kitschiges bild! aber man muss nicht immer nur „spezielles“ und „außergewöhnliches“ zeigen. es gibt dinge, die gehören einfach zu einer stadt! und in istanbul ist eine der „sehenswürdigkeiten“ eben diese brücke. auch wenn diese angler schon millionenmal fotografiert wurden, ich reihe mich gerne dazu.

überquert man die brücke, gelangt man in den stadtteil „karoköy“. mehr dazu aber später …

welch idyllisches plätzchen, inmitten von satellitenschüsseln und klimageräten!

langsam war es aber an der zeit, wieder zurück zum hotel zu gehen.

ich liebe diese farben! am abend sind sie aber noch viel schöner!

die „neue moschee“ im gegenlicht.

eindrücke. menschen.

genauso häufig wie leute, die irgendwas tragen, sieht man übrigens menschen, die irgendwo sitzen.

der weg von der galata-brücke zum hotel war übrigens ein ganzes stück! und es geht erstmal nach oben. immer schön den berg hoch! :)

einer der netten! :) keiner mit dem ich mich unterhielt, kannte übrigens nürnberg! „munich“ kannten sie dann aber alle. er war echt ein cooler typ und mal jemand, der nichts verkaufen wollte, sondern schlicht und einfach nur nett war!

katze. man könnte hier eine ganze serie nur mit katzen machen.

11 uhr. endlich im hotelzimmer! nichts besonderes, aber sauber und ordentlich.

ich war mittags am ersten tag schon vollkommen am ende. die ganze nacht nicht geschlafen und dann gleich mal fünf stunden durch die stadt gewandert. ich konnte nicht mehr und schlief erstmal ein paar stunden …

nachmittag. der ausblick aus dem zimmer.

und wieder los! man könnte ja was verpassen! :) was auch wirklich so ist!

die gegend rund um mein hotel war irgendwie seltsam. ein verrückter klamottenladen neben dem anderen. ich frage mich immer noch: WER kauft dort was? und wenn, dann in welchen von den tausend geschäften?

verkehr in istanbul. interessante sache! hier auch. einer fährt rein, der andere will raus. dahinter steht aber schon ein taxi … und schon geht das gehupe los! amüsant, solange man nicht selbst fahren muss! :)

ampeln und ähnliches interessieren meistens weder die autofahrer noch die fußgänger. man geht einfach mal über die straße und wenn man glück hat, wird man nicht überfahren! :)

auch dies hier kein einzelfall: nicht überall sind bürgersteige vorhanden. egal, dann eben direkt an der hauptstraße entlang.

ich landete zufällig beim „großen basar“.

ich mag solche „märkte“, basare, wie auch immer man das ganze nennen mag, eigentlich so rein gar nicht. aber hier kann man sich dem charme einfach nicht entziehen. und der „große basar“ ist in der tat beeindruckend!

mais und kastanien werden, zusammen mit den sesamkringeln, eigentlich alle paar meter verkauft.

die „hagia sophia“ im gegenlicht.

granatapfel-saft. soll für irgendwas gut sein. ich hab leider vergessen, für was.

er hatte doch tatsächlich angst vor dem kätzchen!

vor der „blauen moschee“. muss man, vor einem „heiligen“ ort wie diesem, wirklich wie die letzte nutte posieren?

als ich ankam war gerade gebetszeit. dann darf man nicht in die moschee. hier ein blick durchs fenster. frauen beten getrennt von den männern. und zwar ganz hinten.

ich bin nicht sonderlich bewandert, was den islam angeht, deshalb möchte ich auch gar nicht weiter was dazu erklären. jedenfalls verlassen die betenden irgendwann die moschee, rennen dann nach hinten in den hof und dort predigt scheinbar noch irgendjemand was.

was genau, wie genau, warum genau – ich weiß es leider nicht.

dann ging ich übrigens, ganz entspannt, durch den seiteneingang nach innen. wie man sicher weiß, muss man die schuhe ausziehen. überall las ich vorher, dass es hier unendlich „stinken“ würde. das ist aber dummer schwachsinn und überhaupt nicht wahr.

zwar las ich im reisführer, dass man betende und verschleierte frauen nicht fotografieren darf, man verzeihe mir aber, dass ich es dennoch tat. ich sehe es eher als art „dokumentation“ und für mich einfach als erinnerung.

die mosche ist tatsächlich beeindruckend!

noch schnell ein postkarten-bild! :)

und dann tappte bernd, mit seinen staubigen schuhen, natürlich gleich mal in die „schuhputzer-falle“. haha! peinlich, aber letztendlich lustig! natürlich verarschte mich der typ ohne ende. bat mich um eine zigarette. schuhe wollte ich nicht putzen lassen, aber eine kippe sollte er ruhig haben! doch folgenden trick ziehen scheinbar alle ab. nachdem er die kippe hatte, sagte er: na komm, dafür putze ich umsonst. noch bevor ich weglaufen konnte war mein fuß irgendwie schon auf seinem hocker und er begann mit seiner arbeit. erzählte von seinen angeblichen verwandten in hannover und berichtete, dass er von amerikanern 50 lira (also ca. 25 euro!) verlangen würde. aber nie von deutschen! als er fertig war fragte er mich, was ich nun zahlen wolle. ich sagte: wieso zahlen? naja, das polieren wäre für die zigarette, das putzen mit schuhcreme kostet natürlich was! haha, bernd! verarscht!

er fragte mich also, was ich zahlen möchte. ich sagte: naja, 5 lira! er lachte blöd, wollte mindestens 30 und jammerte von seiner familie, die er zu ernähren hätte. ich sagte: also gut, 10! und die drückte ich ihm dann in die hand. er sagte: nein! 30! ich klopfte ihm auf die schulter und sagte: und was machst du, wenn ich dir einfach nicht mehr gebe, mein freund? darauf hatte er dann keine antwort! und weil er mich so übel abzocken wollte, sagte ich: für die 10 lira bekomme ich jetzt aber noch ein foto! er war völlig irritiert und irgendwie hatten wir uns dann wohl gegenseitig vearscht. :)
letztendlich natürlich ein „gauner“, aber wie ich hinterher im internet las, gehören diese menschen wirklich zu den ärmsten und wissen tatsächlich nicht, wie sie am ende des tages ihre familie ernähren sollen. ich weiss auch nicht, eigentlich möchte man diesen leuten so gerne helfen! ärgerlich ist nur die masche, mit der sie versuchen, an geld zu kommen. letztendlich wünsche ich ihm alles gute, und das foto erinnert mich an einen besonderen moment. leider wird er sein bild wohl niemals zu sehen bekommen!

bitte, herr graf. wieder ein mcdonalds bild, nur für dich! :)

kategorie „lieblingsbild“.

hier hat mcdonalds sogar einen lieferservice! :)

der calvin-klein-mann hatte schwer zu tragen! :)

langsam wurde es abend … und vermutlich war diese stunde, die schönste, die ich jemals in einer stadt verbracht hatte. vor allem auch wegen dem unfassbar großartigen licht.

eine der vielen fähren über den bospurus.

man kann diese unfassbar melancholische stimmung fast nicht einfangen! man muss sie einfach erleben! und wer könnte sie besser beschreiben als orhan pamuk! sollte man lesen!

hier die berühmten boote, die fischbrötchen verkaufen.

ich bin immer noch am rätseln, was wohl in den bechern war. irgend eine rote flüssigkeit jedenfalls … und es waren gurken mit drin! taygun, weisst du zufällig, was das ist?

sollen auch lecker sein, diese muscheln. ich mag aber keine.

die farben! das kleid leuchtet fast in diesem licht.

ich bin ehrlich. ich konnte mich gar nicht mehr satt sehen. es war einfach wunderbar.

ein noch sehr junger zigaretten-verkäufer! aber eines meiner lieblingsbilder!

einfach nur „wow“! kitschig, aber unfassbar schön!

bevor es vollkommen dunkel war, machte ich mich auf den „heimweg“ zum hotel.

hier läuft man dann auch wieder ewigkeiten, ohne auch nur einen touristen zu gesicht zu bekommen. dennoch hatte ich grundsätzlich niemals angst. man wird von niemandem blöd angemacht. vielleicht guckt mal jemand komisch, aber die menschen hier sind alle freundlich und zuvorkommend. sie „leben“ einfach!

etwa um acht war ich dann endlich beim hotel und vollkommen am ende. ein langer tag!

die gegend, rum ums hotel, war nachts scheinbar ein treffpunkt für die unterschiedlichsten straßenhändler. aber das war mir alles egal. ich wollte nur noch eines: schlafen! so viel hatte ich selten an nur einem tag erlebt und gesehen. aber genau das ist instabul! und genau deshalb ist es so unfassbar großartig!


10 Kommentare

  1.  Tanja  am  20. September 2012 um 10:38 Uhr  

    Sehr, sehr, sehr schöne Bilder Bernd!
    Und ich bin so froh, dass Du dich auch hier wieder für FARBE entschieden hast!
    Bin gespannt mehr zu sehen!

  2.  Bernd  am  20. September 2012 um 10:45 Uhr  

    dankeschön! :)
    ja, hier geht s/w auch einfach nicht. und es gibt bald mehr bilder zu sehen. das war ja erst tag eins! :)

  3.  Taygun  am  20. September 2012 um 11:18 Uhr  

    sensationelle Bilder. Hab Lust nächste Woche nach Istanbul zu fliegen :))

    Freue mich auf die weiteren „Erlebnisberichte“!

    Dieser Drink enthält Granatapfelsaft…ist aber nicht so meins…

  4.  Bernd  am  20. September 2012 um 11:21 Uhr  

    danke! freut mich sehr, das von dir zu hören! :)

    oh, vielen dank für die info! granatapfelsaft mit gurkenstückchen. kann ich mir jetzt auch nicht so gut vorstellen! :)

  5.  meeehr!  am  20. September 2012 um 13:53 Uhr  

    farbexplosion …

  6.  Bernd  am  20. September 2012 um 13:56 Uhr  

    wird es geben! :)

  7.  Matthias  am  21. September 2012 um 07:40 Uhr  

    Hey Urlauber, die Bilder sind der Hammer, ich werd diese Homepage mal meinen
    türkischen Arbeitskollegen empfehlen, damit sie ihre Stadt mal kennenlernen können…
    Ich denke, wenn man alle Bilder in Ruhe angeschaut hat, hat man mehr von Istanbul
    gesehen, als würde man selbst dort hinfliegen :o)

    Einfach faszinierend!!!!!!!

    Grüße vom Papa Graf

  8.  Bernd  am  21. September 2012 um 08:06 Uhr  

    danke matthias, freut mich! :)

    und mach das mal mit deinen kollegen, wäre interessant! :)

    ja, ich denke schon, man bekommt einen guten eindruck und hat dann auch viel von der stadt „gesehen“, allerdings muss man sie leider irgendwie selbst „erleben“!

  9.  Günners  am  25. September 2012 um 19:01 Uhr  

    Ganz stark!!!
    Ich weiss nicht ob ich da alleine überall rumgelaufen wär.
    Und ich kann auch nur bestätigen, dass es in der Moschee nicht nach Käsefüssen roch. :)

  10.  Bernd  am  25. September 2012 um 21:54 Uhr  

    danke! :)
    ich weiss nicht, ob ich da nochmal alleine rumlaufen würde! :) naja, vermutlich schon!
    einig! :)

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