WIEN. Tag Vier.

tag vier. im nachhinein betrachtet vielleicht mein lieblingstag. auch heute standen wieder ein paar sehenswürdigkeiten auf dem programm, wenn auch ein klein wenig „andere“ …

wir waren zeitig unterwegs und so entschlossen wir uns, den kurzen fußmarsch zum schloss belvedere in kauf zu nehmen. caro studiert den stadtplan.

der weg zum schloss war dann doch weiter als gedacht. aber egal, man will ja schließlich auch andere seiten von wien sehen.

nun denn, da waren wir also. ich muss ehrlich sein, ich werde mich wohl niemals ausschließlich von „gebäuden“ begeistern lassen können. und „leere“ fotos, wie dieses, mag ich schon gleich gar nicht. während andere vermutlich stundenlang „steine“ knipsen können, sind für mich derartige bilder schlicht und einfach nur öde.

hier mal wieder ein „stell-dich-mal-davor-bild“! mach ich doch gerne! ;)

solche bilder sind schon eher meins! ich mag es sehr. ohne weitere begründung! :)

wir! :)

nun ja, ab und zu halt dann doch mal „nur“ steine fotografieren.

genug vom „schloss-leben“. zurück in die innenstadt. leider mit einer komplett falschen straßenbahn.

also wieder raus … und zurück!

nun bin ich ja wirklich sowas wie ein „film-freak“, aber von diesen „top-filmen“ hatte ich noch nie etwas gehört!

während man, meiner meinung nach, die meisten reiseführer getrost in die tonne werfen kann, hat sich einer dann doch bezahlt gemacht. und zwar „ein perfektes wochenende in wien.“ hier findet man dann doch ein paar „geheimtipps“. nun ja, wenn man beim „café sperl“ von „geheim“ reden kann. ist es doch vermutlich eines der bekanntesten und schönsten caféhäuser wiens.

caro studiert die karte.

obwohl „café“ hatten wir letztendlich doch eher lust auf eine heiße schokolade …

… auf sachertorte …

… und auf eine „sperlschnitte“.

caro und die leica. meine perfekte vorstellung von „luxus“! <3

zugegeben, wir hatten nicht den besten platz, aber das war vollkommen egal. irgendwie atmet man hier an jeder stelle den hauch der vergangenheit ein.

und der gedanke daran, dass auf diesen sesseln irgendwann schon mal berühmte persönlichkeiten, wie sigmund freud gessessen haben, machte diesen besuch zu etwas ganz besonderem.

im sperl wurde übrigens auch eine szene des films „before sunrise“ gedreht.

auch so ein bild, welches ich unheimlich gern mag.

werbung kann so bescheuert sein!

nach dem schönen café-besuch dann doch wieder zurück zum „pflichtprogramm“. wir sind auf der suche nach dem „hundertwasserhaus“.

vermutlich der letzte „zielpunkt“ auf dieser welt.

:)

okay. „hundertwasser-promenade“. das „haus“ sollte wohl irgendwo in der nähe sein.

hm.

dann haben wir es endlich gefunden. und ich glaube, es war das enttäuschendste erlebnis des ganzen wien-besuchs. ich fand hundertwasser irgendwie immer gut, wollte auch seit jahren dieses haus sehen. letztendlich fand ich aber rein gar nichts an diesem hässlichen, dreckigen stück stein.

eine III an tag vier. nun denn.

was das erlebnis „hundertwasserhaus“ dann doch wieder zu etwas besonderem machte: wir verspeisten käsebrötchen davor. irgendwie verrückt, aber vielleicht deshalb so verdammt lecker! ein toller moment! :)

gestärkt erstmal „heimweg“ zum hotel …

noch etwas „proviant“ für den abend besorgen.

ankunft im hotel.

ebenfalls im büchlein „ein perfektes wochenende in wien“ wurde das gasthaus ubl erwähnt. also nichts wie hin.

wir hatten nicht reserviert und großes glück, dass wir doch noch einen platz bekamen. schöne geste, dass man hier nicht einfach wieder fortgeschickt wird.

das „ubl“ ist ein unglaublich schönes gasthaus. ich mag derart „urige“ locations …

… auch wenn ich hier leicht bescheuert gucke.

und das essen: wow! unendlich feine ware! schnitzel mit salat. manchmal kann etwas derart einfaches so etwas besonderes sein.

und wo findet man überhaupt noch ein restaurant, in dem man nach einem leckeren essen, noch entspannt eine zigarette genießen kann?

nachdem es noch nicht so spät war, nochmal ein bisschen „bummeln“ gehen.

das „café central“ ist sicherlich ebenfalls einen besuch wert. uns war es aber dann doch irgendwie zu „nobel“. keine ahnung, ob man sich als „normaler“ gast dort wohl fühlen kann.

das „schwarze kameel“ war ebenfalls in meinem reiseführer zu finden. leider hatte der laden schon geschlossen und im angrenzenden restaurant nochmal was essen … das ging nach dem üppigen schnitzel einfach nicht mehr.

das wars. ein weiterer wunderbarer tag in wien geht langsam zu ende …

(C. – Fotos von Caro)


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